Selbstgestellte Aufgaben: Checkliste KW37

Verdammt, schon wieder eine halbe Woche rum. Im Moment komme ich einfach zu nichts. Schlimm, schlimm. Nicht so Schlimmes der letzten Woche:

Ein Kapitel / Eine Geschichte schreiben und / oder beenden:

Ein wenig Rumgeschreibsel gab es an bestehenden Kurzgeschichten und auch die ersten Seiten eines Vielleicht-Romans sind entstanden. Das klingt irgendwie so viel. Lass ich mal so stehen.😀

Ein Buch lesen:

Zwar immer noch nicht ganz durch, aber gut Dreiviertel der Geschichten sind gelesen. Und zwar aus der Anthologie Der Fluch des Colorado River. Stefan Cernohuby und Wolfgang Schröder haben diese Anthologie im Verlag Torsten Low herausgegeben und es ist ihnen wirklich eine sehr gute Zusammenstellung gelungen. Nach unten fällt (bislang) keine Geschichte heraus, es zeichnen sich zwei Favoriten ab – dann aber mehr, wenn ich wirklich durch bin. Auf jeden Fall steigert das einmal mehr die Vorfreude auf die Phantastischen Sportler, die irgendwann ja rauskommen werden.

Einen Film sehen sowie zwei Serien-Epsioden:

Film gab es in der Woche mal nicht.

Quantico. Keine Ahnung, warum ich weitergucke. Ich weiß es wirklich nicht. Es ist geradezu lachhaft, da ein an sich nicht schlechtes Konzept nun endgültig das Klo runtergespült wurde und auch der letzte sympathische Charakter als Figur geschrotet wurde. Übertreibungen sind das eine, aber was hier betrieben wird, hat tatsächlich Trash-Qualität. Und die Schauspielerin, die die Hauptfigur verkörpert, hat ihre Sache anfangs noch halbwegs okay gemacht, ist aber mittlerweile so absurd schlecht, dass man sich ständig an den Kopf packen muss. Aber da es nicht mehr lange zum Staffelfinale dauern kann, werde ich mir den Rest auch noch geben.

Mal gesammelt Richtung Crime-Serien: Major Crimes beide Daumen rauf, einmal mehr; Blindspot baut nun auch eine große mögliche Verschwörung ein, aber noch funktioniert die Sache, wenngleich der Darsteller des männlichen Hauptcharakters mindestens eine Liga schlechter spielt als sein weibliches Pendant; Criminal Minds geht nun auch weiter, eine solide Folge gab’s hier; und auch Navy CIS hat wieder eine sehr ordentliche Folge abgeliefert, die sogar mit ein bisschen Novum (für die Serie) bietet.

Und damit hat es sich für’s erste.

Selbstgestellte Aufgaben: Checkliste KW36

Gefühlt tatsächlich mal viel getan in dieser Woche – ändert nichts dran, dass für alles irgendwie zu wenig Zeit bleibt.

Eine Geschichte / Ein Kapitel schreiben und / oder beenden:

Eine Romanüberarbeitung ist zunächst mal abgeschlossen, für den Feinschliff wird da sicherlich nochmal was passieren. Mehr zu gegebener Zeit – wenn sie denn kommt, die gegebene Zeit.

Um eine kleine Geschichte zu beenden, hat es auch gereicht. Graue Gestalten heißt sie und ist … nee, verrat ich nicht. Ist allerdings sehr kurz. Mit Grau und Grauen.

Ein Buch lesen:

Sogar wieder mal eines angefangen – eine Anthologie. Aber erstmal durch sein.

Einen Film sehen sowie zwei Serienepisoden:

Als Film zunächst einmal einen Klassiker nachgeholt: Der siebte Geschworene. Ein französischer Film aus den 1960ern. Im provinziellen Straßburg bringt der Apotheker, Familienvater und angesehener Bürger, im Affekt eine junge Frau um. Da der Freund festgenommen wird, scheint er aus dem Schneider, doch dann wird er einer der Geschworenen im Prozess. Schlechtes Gewissen und ein letzter Sinn für Gerechtigkeit sorgen dafür, dass er sich für den Angeklagten einsetzt. Darum dreht’s sich und das sollte die Ausrichtung klar machen – der Streifen funktioniert heute noch genauso gut. Die dicke Portion Gesellschaftskritik, die hier mitspielt, … In einer Neuauflage müsste man nicht viel anpassen. Auch nicht das bittere Ende.

Und als Bonus gab es mal wieder einen Schlefaz: Invasion aus dem Innern der Erde (aka Intra-Superman). Leute in Gummikostümen, hirnverbrannte Story, Logik in den ersten zehn Sekunden über Bord geworfen, unfassbar schlechte Kampfchoreografie, noch schlechtere Effekte, schlechtes Schauspiel oder kurz: eine große Menge Spaß.😀 Ein schönes Beispiel für einen unterhaltsamen Super-Trash-Film.

Mit ein bisschen durchringen dann doch weitergeschaut: Quantico. Irgendwie haben die einen Bruch in die Serie reingeschraubt – eine Zeitlinie behandelt immer noch die Ausbildung, die andere spielt mittlerweile Monate nach dem Anschlag. Und wo die Serie nach und nach mehr Logikprobleme bekommen hat, ist sie jetzt tatsächlich in den Trash abgerutscht. Das hat fast was Faszinierendes, wenn einige Charaktere nicht aus einer Soap Opera entsprungen sein könnten. Im Grunde ist nur eine Nebenfigur übrig geblieben, die irgendwie interessant ist. Ich wundere mich immer mehr, dass diese Serie in den USA tatsächlich noch eine zweite Staffel bekommen wird. Der Kampf gegen den Terror scheint offenbar immer zu ziehen.

Eine weitere neue Folge Major Crimes. Ich mag diese Serie, sie hat viele interessante Figuren, solide Fälle und ein gutes Schauspiel. Außerdem funktioniert sie ein bisschen anders als die anderen Sachen, die es in dem Bereich so gibt. Und das alles trifft auf diese Folge ebenso zu – die einem nicht wahnsinnig innovativen Aufhänger eine mehr als ordentliche Variante abgewinnt.

Und schon wieder was Neues ausprobiert: Die ersten beiden Folgen Blindspot. Frau ohne Gedächtnis, am ganzen Körper tätowiert, steigt aus einer Tasche am Times Square. Ein FBI-Agent wird hinzugeholt – sein Name steht als Tattoo auf dem Körper der Jane Doe. Und das Puzzle-Spielchen um ihre Identität sowie den Hinweisen, die sich in den Tattoos verstecken, geht los. Leider direkt mit der ersten Folge ziemlich überzeichnet (Harhar), da es in beiden Episoden um Verbindungen zu Terrorismus, Drohnenprogramm und Co. geht. Was haben US-Serien im Moment eigentlich alle mit Terrorismus? Nun, da die Idee sonst ganz hübsch aufgezogen wird und die Hauptdarstellerin ihre Sache bisher gut durchzieht, guck ich mal weiter.

Das Finale der sechsten Staffel Dexter bringt den Antagonisten zu Ende, wie es sich gehört. Und es gibt eine hübsche Schlussszene. Jetzt, so im nachhinein betrachtet, fällt an der Staffel vielleicht doch das an einigen Stellen Überkonstruierte auf, und dass die Staffel um gut zwei bis drei Folgen ohne Verlust gekürzt werden könnte. Sei’s drum, die Laune auf Dexter hat es nicht verdorben und irgendwann geht es dann mit Staffel sieben weiter.

Zu guter letzt eine neue Folge Navy CIS (Mitte Staffel 13, wenn ich mich nicht täusche). Ein hübscher Wiedereinstieg, solider Fall, solides Zusammenspiel der Figuren. Davon lebt die Serie und das zeigt auch diese Folge einmal mehr. Relativ unspektakulär, ist aber auch nicht immer nötig.

Das war’s. Over and out.

Mord, Best of

Es gibt nach einer längeren Pause mal wieder was in Sachen Veröffentlichungen zu berichten. Und auch damit hänge ich schon ein paar Tage zurück, leider. Das Magazin Asphaltspuren hat ja einen Namenswechsel erfahren und heißt nun Spurwechsel – aber kein Grund, nicht doch noch mal ein Asphaltspuren herauszubringen, haben sich die Macher gedacht und ein Best of Asphaltspuren in einer Sonderausgabe zusammengestellt. Von der Nullnummer bis zur letzten Ausgabe unter dem Asphaltspuren-Namen, der 23, versammeln sich in der Sonderausgabe ein kleines … genau: Best of. Und sehr zu meiner Freude ist auch eine Geschichte von mir dabei: Mord – Eine Ballade. Die hatte es ihrerzeit in die Ausgabe 10 geschafft.

Ein Kreischen aus einer menschlichen Kehle erfüllt die Nacht. Die Leiche ist gesehen. Jetzt heißt es warten und die spannende Frage stellt sich mir: Wann werde ich entdeckt?

Nach knapp sechs Jahren schafft es diese kleine Geschichte um einen Mord ein weiteres Mal ins Licht der Öffentlichkeit. Das freut den Mord sicher so sehr wie mich. Auf der Seite des Projekts und Magazins erfährt man ein bisschen was auch von den anderen Ausgaben, aus denen die Geschichten stammen. Bestellen lässt sich das Ganze natürlich auch, und zwar hier.

Daten:

Best of Asphaltspuren – Sonderausgabe

ISSN: 2365-6204

ca. 94 S., EUR 8,-

Selbstgestellte Aufgaben: Checkliste KW35

Mit ein bisschen Verspätung, da viel zu viel zu tun.

Eine Geschichte / Ein Kapitel schreiben und / oder schreiben:

Überarbeiten, nicht mehr, nicht weniger. Aber immerhin weitgehend damit durch und damit wieder Raum für neuen Stoff.

Ein Buch lesen:

Kleine Pause hier.

Einen Film sehen sowie zwei Serien-Episoden:

Ein Film gab es in der Woche nicht. Ein bisschen Serie aber.

Das Finale der ersten Gotham-Staffel: Starke und schwache Momente, muss ich sagen. Interessanterweise sind die „Bösen“ deutlich besser gezeichnet als die vermeintlich Guten. Für die letzten Folgen wurde noch ein Serienkiller eingeführt – zwar passt die Storyline ganz gut, aber irgendwie fühlt es sich auch wie eine nachträgliche Idee an. Jim Gordon ist noch immer nicht der Cleverste der Welt, aber es geht noch. Die Storyline um Barbara ist allerdings ziemlicher Mumpitz – der größte Schwachpunkt in einer sonst sehr guckbaren ersten Staffel.

Nebenbei dann doch Quantico weitergeguckt – und wieder zwei Folgen gesehen, die leider nicht mehr viel hergeben. Eigentlich keine uninteressante Prämisse, was hier aufgezogen wird, aber immer schlechter ausgeführt. Die Folgen gehen mittlweile reichlich durcheinander und die Figuren machen nur noch Unsinn. Leider lässt auch schauspielerisch die Serie deutlich nach. Dadurch bekommt sie fast schon wieder einen Trash-Charme.

Das war es dann auch schon wieder.

 

Mehr Jason, weniger Spannung

Eine Rezension zu Jason Bourne

Bei all den Fortsetzung, die zurzeit so anlaufen, ist es kein Wunder, dass auch die Jason Bourne-Reihe einen weiteren Eintrag bekommt. Im Gegensatz zum vierten Teil kehrt beim nun fünften Film aus dem Franchise Matt Damon zurück. Der erste Film war durchaus prägent, auch wenn er aus heutiger Sicht teils schlecht gealtert ist. Auch die beiden Fortsetzungen waren ganz ordentlich, den vierten habe ich nicht gesehen. Dennoch durfte man ein bisschen hoffen, dass der neue Jason Bourne ein guter Actionthriller geworden ist.

Doch zuerst mal, worum es überhaupt geht: Innerhalb der CIA gab es ein paar Veränderungen, was aber das Aufziehen von bedenklichen Geheimprojekten keinen Abbruch tut. Die Ex-Agentin Nicky Parsons hackt den Zentralrechner der CIA und stößt auf Informationen zu diversen Geheimprojekten, darunter das neue Iron Hand, aber auch Hintergründe zu Jason Bourne. Parsons tritt mit Bourne in Kontakt, die CIA hat allerdings von dem Hack was mitbekommen und sich an die Fersen von Parsons geheftet. Vorsichtshalber will die CIA die beiden ausschalten – und Bourne muss sich einmal mehr zur Wehr setzen und den Spieß umdrehen.

Bedauerlicherweise krankt Jason Bourne an all den vielen Dingen, an denen so viele Fortsetzungen und so viele Actionfilme der letzten Jahre leiden. Obwohl Bourne eigentlich auch hier wieder ein durchaus interessanter Charakter ist und die Handlung mit voranbringt, wirkt die Figur irgendwie zu passiv und zu weit vom Zuschauer entfernt, um wirklich mit ihm mitzufiebern. Zwar kennt man Bourne aus den Vorgängerfilmen, aber irgendwie stellt sich nicht wieder das gleiche Gefühl ein.

Ein wichtiger Grund dafür ist sicherlich auch das schwache Script. Die Story ist bestenfalls okay, die Logikprobleme sind aber einfach nicht wegzudiskutieren. Die meisten Figuren bleiben tendenziell eher blass und sind voller Klischees. Storyaufhänger ist altbekannt, was Unvorhersehbares passiert auch nicht, selbst die Actionsequenzen reißen es nicht raus. Es drängt sich geradezu der Gedanke auf, dass hier mit dem Namen noch ein bisschen Kohle rausgequetscht werden sollte, bevor die Reihe endgültig zu Grabe getragen wird. Wobei zu befürchten steht, dass selbst ein Flop das Studio nicht abhält, noch einen Film rauszuhauen.

Tatsächlich ist die Action gar ein Schwachpunkt des Films. Eigentlich ist Regisseur Greengrass einer der wenigen, der es versteht, eine Wackelkamera sinnvoll zu nutzen. In diesem Film hat er das irgendwie verlernt. Die Shaky Cam, die eigentlich schon wieder so ein bisschen weg war, kehrt hier geballt wieder zurück. Nicht eine einzige Einstellung wurde ruhig gedreht, die Actionsequenzen sind ein einziges Gewackel. Dazu kommt ein hektischer Schnitt, der teilweise unfassbar schlecht ist. Das Ganze macht die Actionsequenzen im Grunde unguckbar – nachvollziehbar wird es dadurch auf jeden Fall nicht. Auch sonst überzeugt die Action nicht unbedingt. Wirklich einfallsreich ist da nichts.

Auf Darstellerseite beeindruckt der Cast dem Namen nach und wirklich negativ fällt da keiner auf. Leider sind die bekannten Namen mehr oder minder verschwendet. Da muss man den Darstellern anrechnen, dass sie noch das Beste aus dem schwachen Script machen. Matt Damon zeigt eine solide Darstellung, vielleicht ein bisschen zu stoisch, Tommy Lee Jones verkörpert einen Standard-Bösewicht, dem man ihm zumindest ohne Probleme abkauft, Alicia Vikander hat fast noch den interessantesten Part abbekommen und kann zumindest zwischendurch mal was zeigen, Vincent Cassel ist leider relativ verschwendet. Beim Rest fällt nichts auch nichts weiter negativ auf.

Bedauerlicherweise ist das nicht ausreichend für einen interessanten Film. Jason Bourne ist ein Actionthriller aus der Retorte – schwaches Script, keine besondere Action, Shaky Cam und Schnitt zum Erbrechen, ein paar Längen zwischendrin und einem 08/15-Aufhänger, um das Ganze in Gang zu bringen. Damit ist der Film weder gut, noch bleibt er in Erinnerung. Dann lieber die ersten drei noch mal gucken.

Selbstgestellte Aufgaben: Checkliste KW34

Hui, das waren mal ein paar heiße Tage.

Eine Geschichte / Ein Kapitel schreiben und / oder beenden:

Überbeitungen. Und so

Ein Buch lesen:

Erstmal nicht. Zu warm. Zu unwohl.

Einen Film sehen sowie zwei Serien-Episoden:

Nichts mit voller Aufmerksamkeit, was Filme angeht.

Gotham hat sich in den nächsten drei Episoden wieder gefangen. Alle drei waren wieder ganz ordentlich, wobei hier ein wenig Hin und Her schon noch stattfindet. Teils wirkt es schon noch ein bisschen so, als wollte man mehr ausprobieren als man durfte. Eine kleine Anmerkung am Rande, weil es mir jetzt erst so richtig aufgefallen ist: Die Gewalt-CGI sieht irgendwie seltsam aus. Es wurden nun ja wieder mehr erschossen, da ist es wieder aufgefallen. Ach ja: Gordon ist manchmal schon eher nicht der Cleverste von Welt.

Bei Quantico wird es vielleicht doch zu albern. Die Rückblenden-Sachen sind noch ganz ordentlich, wenn auch teils inhaltlich arg strapazierend, die eigentliche Story ist aber so zerfahren, dass ich mir im Moment keine ordentliche Lösung vorstellen kann.

Major Crimes geht weiter, und das ist eine Serie, die zeigt, wie ein vernünftiger Krimi geht. Keine innovative Folge, aber dennoch eine gute. Cast und Ton der Serie sind stark, da gehen dann auch mal nicht so spannende Ideen durch.

Dexter nähert sich langsam dem Staffelfinale (der sechsten Staffel). Hatte eine netten Twist drin, der so nicht direkt vorhersehbar war und dennoch nicht unlogisch. Die zarten Versuche, etwas Humor reinzubringen, sollten man sein lassen, ansonsten waren beide Episoden mindestens gut.

So, der August geht dann langsam zu Ende.

Selbstgestellte Aufgaben: Checkliste KW33

Eine doch etwas nervige Woche ist rumgegangen. Im Moment ist es nicht weit hin, mit dem Rundlaufen. Aber so ist das.

Eine Geschichte / Ein Kapitel schreiben und / oder beenden:

Nicht viel Neues zu berichten. Es ist weiterhin ein bisschen Überarbeitung angesagt.

Ein Buch lesen:

Hier muss ich im Moment ein bisschen kürzer treten. Ärgerlicherweise immer so das Erste, was rausfällt. Außerdem muss ich mir noch überlegen, auf was ich als nächstes Lust habe.😀 Hier liegt ja noch so einiges.

Einen Film sehen sowie zwei Serien-Episoden:

Eine weitere Reihe wird fortgesetzt mit Jason Bourne. Matt Damon ist wieder mit an Bord beim mittlerweile fünften Film der Reihe. Leider hilft das dem Film auch nicht wirklich. Insgesamt ist es zwar ein Okay-Actionthriller, aber es ist kein Film, der besonders in Erinnerung bleibt oder anderweitig heraussticht. Sie Story ist dürftig, die Actionszenen mit einer schrecklichen Shaky Cam gedreht und bis zum Erbrechen zerschnitten, der erstaunlich gute Cast nicht immer gut eingesetzt. Immerhin muss man die alten Filme nicht kennen, um den zu verstehen.

Drei weitere Folgen Gotham und hier tauchen jetzt die ersten schwachen Folgen auf. Eine Doppelfolge, in der der zukünftige Scarecrow (denke ich) eingeführt wird, die sich doch arg streckt, sowie eine ziemliche Füllerepisode, die geradezu langweilig ist. Ich hoffe, das ist kein Zeichen, dass der Staffel nun doch die Puste ausgeht.

Sogar deren vier Folgen Quantico. Kann man so nebenbei gucken, zu viel mehr reicht es aber nicht mehr. Hauptplot ist okay, auch die Rückblenden sind soweit gut gemacht, der Soap-Anteil nervt aber und wenn auch nur ein Prozent an der Nummer realistisch ist, hat das FBI aber ein ziemliches Problem.😀

Zwei weitere Folgen Dexter, die beide wieder ganz ordentlich waren. Die sechste Staffel scheint ein mehr oder minder durchgängiges Niveau zu halten, das ganz brauchbar ist. Bisher war nur die erste Folge der Staffel ein bisschen schwierig.

Das war es dann auch schon wieder.

Selbstgestellte Aufgaben: Checkliste KW32

Eine weitere anstrengende Woche rum. Schnell, schnell.

Eine Geschichte / Ein Kapitel schreiben und / oder beenden:

Zwei Geschichten angefangen, aber (noch) nicht beendet, daher auch nicht weiter spannend, was drüber zu sagen. Ansonsten in erster Linie wieder ein bisschen was in Richtung Überarbeitung.

Ein Buch lesen:

Es war mal wieder ein Thriller angesagt, und zwar Radikal von Yassin Musharbash. Mehrere Figuren in Berlin werden unterschiedlich tief in terroristische Aktivitäten – islamistische wie rechtsradikale – verstrickt. Das Buch ist in erster Linie aufgrund des Themas interessant, weil es gewissermaßen bestimmte Ereignisse (Terror, Phobien, Polizeigewalt, absurde politische Diskussionen, mediengeschürte Angst) vorweggenommen hat (oder eigentlich war das auch nur absehbar). Rein storymäßig läuft vielleicht ein bisschen zu viel Personal durch den Roman und die enthaltende Love Story ist deutlich zu aufgesetzt, aber der Roman ist auch – wie es sich für einen Thriller gehört – durchaus spannend. Und auch die Auflösung passt da irgendwie zum Thema. Wenn auch stilistisch keine Offenbarung ist das Buch aufgrund des Themas durchaus empfehlenswert.

Ein Film sehen sowie zwei Serien-Episoden:

Ein Film, den ich zuletzt vor ein paar Jahren gesehen habe: Die Bourne Identität. Angeblich wegweisender Film für das Genre, lässt sich durchaus auch erahnen und ist durchaus auch ein guter Film, aber er ist nicht wirklich gut gealtert. Besonders dialogseitig sind da doch ein paar Ausfälle drin und Franka Potente spielt auch nicht wirklich überzeugend

Drei weitere Folgen von Gotham. Die Serie hat sich wirklich ganz gut eingefunden, zieht allerdings hin und wieder einfach irgendwelche Figuren aus dem Hintern, die logischerweise eigentlich hätten vorher auftauchen müssen, es aber nicht getan haben. Wichtige korrupte Polizisten, die angeblich unfassbar wichtig sind, aber nur in einer Folge Thema sind? Nun gut, ist eine eher kleinere Sache. Ein bisschen hat man zudem angefangen, die Hauptstränge zu strecken, aber auch das ist nicht weiter schlimm.

Ebenfalls drei weitere Folgen von 12 Monkeys. Mittlerweile hat man sich mehr oder minder vollständig vom Film gelöst und eine eigene Story aufgebaut. Das ist sogar einigermaßen spannend. Man merkt, dass die Macher mit der Zeitrumgereise-Idee ein wenig mehr rumspielen wollen und hat bisher auch ein paar halbbrauchbare Ideen rausgehauen – und natürlich auch gleich ein Limit reingezogen, damit das Zeitreisen keine automatische Lösung für alles wird. Immerhin bemüht man sich redlich, Plot und Hintergründe zu präsentieren, die den Zuschauer zumindest interessieren.

Dieses Mal ist damit alles schon abgehakt. Mal schauen, was die nächste so bringt.

Selbstgestellte Aufgaben: Checkliste KW31

Eine weitere Woche, die erste im August.

Eine Geschichte / Ein Kapitel schreiben und / oder beenden:

Im Wesentlichen wurden ein paar Geschichten in den Überarbeiten-Pool geworfen, mehr nicht. Geschrieben wurde zwar auch ein bisschen, aber nichts Erzählenswertes.

Ein Buch lesen:

Nun also endlich His Dark Materials: The Amber Spyglas von Philip Pullman. Der dritte Teil ist der längste und ist einmal mehr anders erzählt – im Sinne von Struktur und Aufbau – als die anderen beiden. Diesmal ist Will zwar weiterhin mehr oder minder der Hauptcharakter, aber es gibt nun eine Vielzahl weiterer Perspektiven. Lyra ist weiter degradiert, spielt im ersten Viertel oder so gar keine Rolle, andere Figuren sind ebenso unwichtig geworden. Pullman bietet ein Sammelsurium an Ideen, mehr als in den anderen beiden Teilen, aber die Ideen passen nicht immer zusammen, die Story ist überfrachtet und teils zu langsam, auch vorher etablierte Regeln der Story werden gebrochen oder zumindest tun sich Plotlöcher auf. Auch der Teil ist nicht schlecht und tendenziell ein bisschen besser als der zweite Teil, aber in den Elementen, in denen der Roman nicht funktioniert, ist er weitgehend einfach langweilig oder nicht nachvollziehbar. Und das Ende – meine Güte. Nee, wirklich nicht. Damit ist die Trilogie insgesamt zwar nicht schlecht und durchaus mal lesenswert, aber kein Highlight der fantastischen Literatur, auch wenn die Religionskritik durchaus meine Sympathien hat.

Einen zweiten Roman gab es auch: The Hunger Games von Suzanne Collins. Auch mal nachgeholt. Liest sich gut weg und ist sicherlich im Bereich der Jugenddystopie einer der besseren Romane. Silistisch ordentlich und die Story interessant genug, um den Roman zu tragen, wenn auch nicht wirklich innovativ. Aber besser gut angelehnt als neu zusammengestückelt. Auch wenn die Ähnlichkeit zu Battle Royal … Nein, ich misch mich da nicht mehr ein. Ordentlicher Roman, mal schauen, ob ich die anderen beiden Teile auch noch mal nachhole.

Einen Film sehen sowie zwei Serien-Episoden:

Ein weiterer Klassiker nachgeholt: Akira. Anime ist ein Genre, in dem ich herzlich wenig bewandert bin und in dem ich auch herzlich wenig bisher gesehen habe. Allerdings will ich mich da mal ein bisschen schlauer machen. Einige Sachen kenne ich dann doch und nun auch Akira. Anfangs habe ich mich noch gefragt, wohin das Ganze führen soll, denn Figureneinführung und Plothinführung sind ziemlich auf Sparflamme gehalten. Das entwickelt sich dann aber doch ziemlich gut. Und auch auf die Gefahr hin, direkt als Häretiker beschimpft zu werden: Den als gut gemachten Realfilm wäre wirklich interessant. Betonung liegt auf „gut gemacht“ – daran wird es wohl im Zweifel scheitern.

Doch mal wieder zu einem Schlefaz durchgerungen: Allan Quatermain and the temple of skulls. Es muss mindestens ein halbes Dutzend Quatermain-Filme geben, ich meine, zwei aus den 80ern sind durchaus anguckbar. Dieser ist aus 2008 und von unser allerliebsten Sharknado-Produktionsfirma The Asylum. Wie es sich für einen Schlefaz gehört, war der Streifen natürlich grottig in jeder Beziehung und natürlich kann man sich prima darüber lustig machen. Allerdings ist der Film größtenteils einfach nur langweilig und man hat eigentlich nicht besonders viel, worüber man sich lustig machen kann – gäbe es nicht das unterirdische Schauspiel und die wahrscheinlich schlechteste Synchronisationsarbeit, die jemals abgeliefert wurde. Meine Fresse, wie unfähig ist die gute Dame bitteschön, die die weibliche Hauptrolle synchronisiert hat? Okay, die Schauspielerin ist auch absolut unfähig, aber die Sprecherin schafft es sogar noch, das zu unterbieten. Das ist echt traurig. Ein Abenteuerfilm ohne Abenteuer, ein Quatermain, der den Preis für Mr. Langweilig abräumt, und schauspielerisch von allen anderen noch unterboten wird, ein Film voller Filmfehler – ein einziger Filmfehler – und das ganze garniert mit einer Synchro, die jede sechste Klasse professioneller hinkriegt – während des Unterrichts und plötzlich ein Feueralarm losheult.

Weitere drei Folgen Gotham, allesamt wieder ordentlich bis gut. In der weiteren ersten Staffelhälfte scheint man sich ein bisschen mehr mit den durchgängigen Plot zu beschäftigen, zumindest wird das Monster-of-the-week-Schema mehr oder minder direkt wieder durchbrochen. Harvey Dent ist nun auch eingeführt, etwas plump, wie ich finde, aber hübsch, dass man Two Face irgendwo schon andeutet. Dass einzige, was ein bisschen nervt, ist das soapoperamäßige um die zukünftige Mrs. Gordon. Ach Jim, schieß die Alte ab.

Zwei weitere Folgen Quantico und es steht zu befürchten, dass die Story langsam abzuschmieren beginnt. Beide Folgen waren mehr als anguckbar, aber es schleichen sich einige Probleme ein. Das Tempo geht zurück und insbesondere die Hauptfigur handelt ein bisschen zu oft wie ungetoastetes Toastbrot – als angeblich Klassenbeste ist das kein Kompliment für das FBI. Außerdem gibt’s nun Intrigen jeder gegen jeden und Geheimniskrämerei, die völlig den Rahmen sprengt. Die innere Logik wird schon jetzt ziemlich strapaziert, ich befürchte, die Nummer fällt irgendwann zusammen.

Schon wieder eine neue Serie. *hust* Diesmal was SFmäßiges, und zwar die ersten drei Folgen von 12 Monkeys. Ja, man hat aus dem Film 12 Monkeys eine Serie gemacht. Wobei man nur die Grundprämisse beibehalten hat (die ja eigentlich aus dem Kurzfilm La Jetée (?) kommt) und die Namen der wichtigsten Figuren – allerdings sind die Charaktere genau gar nicht so wie im Film. Auch der Ton der Serie und viele andere Dinge wurden nicht aus dem Film übernommen. Zwar macht auch das neben vielen anderen Elementen deutlich, dass die Serie locker drei Ligen schlechter spielt als der Film, das bedeutet trotzdem nicht zwingend, dass die Serie schlecht ist. Wenn man sich ein bisschen gedanklich von der Filmvorlage löst und nur die Serie an sich betrachtet, bleibt als kritischen Punkte zunächst einmal „nur“ teils mittelmäßiges Schauspiel und offensichtlich verschenktes Storypotential, insbesondere in der ersten Folge. Ab der zweiten und mehr noch in der dritten Episode fängt sich das ein bisschen und es entwickelt sich ein durchaus nicht unspannender Plot – hauptsächlich, weil sich die „Verschwörung“ so hübsch entwickelt und einbringt (das erste echt originäre und nicht aus der Filmvorlage). Womit klar ist, dass der Filmtwist hier nicht benutzt werden kann.

Auch mit Dexter ging es weiter, zwei weitere Folgen der sechsten Staffel. Ordentliches Niveau, die beiden Bösewichter bekommen ein bisschen Raum und morden ein bisschen weiter, dazu darf zwischendurch Dexter ein im wahrsten Sinne alten Serienkiller killen und das Staffelthema Religion / religiöser Wahn wird ein bisschen vorangetrieben. Eigentlich bedienen sich die Folgen immer wieder mal zu sehr an alten Ideen, dafür sind die neuen aber auch nicht so schlecht.

Das war es wieder fürs erste.

Beyond logic

Eine Rezension zu Star Trek Beyond

Als vor wenigen Jahren Star Trek im Kino einen Reboot erfahren hat, waren die Reaktionen ja ein wenig gemischt – höflich ausgedrückt. Der erste der neuen Filme war solide Unterhaltung und auch der zweite war eigentlich ganz in Ordnung, meiner bescheidenen Meinung nach. Mit der Logik oder auch den etablierten Star Trek-Regeln nahmen es beide Filme nicht immer ganz genau, ich persönlich fand es verzeihbar, weil die aufgefrischte Variante in anderen Punkten an den alten Filmen einfach deutlich vorbei zog. Denn wenn man ehrlich ist, waren die alten Filme – egal ob Kirk oder Picard – meist eher schwach (die Serien halten da mehr). Nun gibt es also bereits den dritten Film der neuen Kino-Reihe, zum ersten Mal soetwas wie eine „Original-Story“ ohne Anlehnung an alte Filme oder Seriensachen.

Die Enterprise steckt noch in ihrer Fünf-Jahres-Mission zur Entdeckung unbekannter Galaxien. Kirk und dessen Crew sind ein wenig in den Routinen gefangen, als sie auf der frischen Sternenbasis Yorktown einen Zwischenstopp einlegen. Die Basis liegt nah eines unerforschten Nebels, aus dem plötzlich ein Schiff auftaucht und auf der Basis notlandet. Die Kapitänin berichtet, dass ihre Crew entführt wurde und bittet um Hilfe. Kirk nimmt sich der Sache an und die Enterprise fliegt in den unerforschten Nebel – und wird prompt angegriffen. Während die Enterprise weitgehend zerstört wird, versucht die Crew zu fliehen – die meisten werden jedoch gefangen genommen. Verstreut auf einem unbekannten Planeten suchen Kirk, Scotty, Spock, Pille und Co. sich zunächst gegenseitig und dann eine Möglichkeit, die übrige Crew aus den Fängen von Krall, dem Bösewicht der Stunde, zu befreien.

Die Story an sich ist auf den ersten Blick solide, wenn man das ganze Grundszenario betrachtet. Sie bietet einige Möglichkeiten, die Charktere untereinander agieren zu lassen und für gute Momente zu sorgen, allerdings wirkt nicht alles hundertprozentig durchdacht. Insbesondere das ganze Bedrohungsszenario und die Aktionen der Bösewichte sind nicht immer wirklich nachvollziehbar oder logisch. Auch wird der Rest an vormals etablierten Star Trek-Regeln weitgehend über Bord geworfen – wie eng man das sieht, ist wirklich eine Geschmacksfrage. Auf den zweiten Blick offenbaren sich somit einige Probleme.

Star Trek Beyond sammelt einmal mehr Pluspunkte bei seinen Figuren. Die Verwicklungen der Figuren der Enterprise sind weitgehend gut dargestellt, der Kniff, die Crew zunächst in verschiedene Gruppen über den Plantetn herumirren zu lassen, ist hier am wirkungsvollsten. Spock und Pille teilen sich sicherlich die besten Momente, insbesondere Pille bekommt im dritten Teil mehr Konturen und hat auch mehr zu tun. Auch Scotty und die neue Figur Jaylah harmonieren sehr gut zusammen und Kirk ist wieder Kirk, wie er sein muss. Auch die übrigen Figuren dürfen alle ihre Momente haben, wobei viele dann bereits weniger Leinwandzeit haben. Klare Minuspunkte bekommen allerdings die Bösewichte. Krall ist mit Abstand der schwächste und am wenigsten nachvollziehbarste Bösewicht der Reboots bislang, der ständig seine eigenen Regeln bricht und auch sonst ziemlich viel Unsinn anstellt.

Auch weitere Aspekte der Story hauen nicht wirkich hin. Es gibt kein Gefühl für Zeiträume und Distanzen, das Erzähltempo ist häufig ein wenig unausgegoren, die Actionsequenzen sind wenig interessant, teilweise einfach zu albern und unlogisch (ja, natürlich sind sie immer unlogisch, aber hier kommen viele Dinge zusammen). Das Skript hat eine Menge gute Dialoge, auch einges an Humor, die anderen Elemente stimmen aber nicht wirklich. Insbesondere die Lösungen am Ende sind einfach murks.

Auf handwerklicher und technischer Seite gibt es dabei eigentlich gar nichts auszusetzen. Schauspielerisch ist alles solide, Idris Elba als Krall ist allerdings einfach verschwendet – er kann leider überhaupt nichts zeigen. Die Effekte sind ordentlich, Kamera, Schnitt und Co. sind auch allesamt völlig in Ordnung. Dass alle Außeridischen irgendwie menschlich aussehen – geschenkt. Fällt hier vielleicht mehr auf, weil im dritten Teil mehr unterschiedliche Aliens rumlaufen.

Insgesamt hat mich Star Trek Beyond nicht so ganz überzeugt. Klar waren auch die beiden Vorgängerfilme nicht ohne Schwächen (einige mehr als auffällig), sie konnten aber unterhalten. Das gelingt dem aktuellen Film nur in Teilen – insgesamt zu wenig für meinen Geschmack. Daher fallen die unlogischen, regelbrechenden Dinge noch mehr auf und ins Gewicht als es bei den beiden anderen Reboot-Filmen der Fall war. Gutes Zusammenspiel auf der Enterprise-Seite, völlig belangloser Bösewicht auf der Gegenseite, eine teils wirre Story, nicht immer interessante Action und Ideen, die schlicht nicht alle funktionieren. Für mich fällt der dritte Teil gegenüber den anderen beiden ab, aber das muss für andere sicher nicht so sein.

 

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